A day in Taling Nam…

..nachdem ich nach einem neuerlichen Streichelbesuch im Cat+Dog Shelter neulichst ein schönes Plätzchen erspäht hatte, machte ich mich am Freitag mal drann, das etwas detailierter zu erkunden. Juhu, endlich den richtigen Abzweig gefunden und tatsächlich…da geht ne Strasse hin. Na gut, einmal durch den Busch die alte Strasse hoch… und dann so richtig fies eine Steigung runter.

Während ich mit angezogenen Bremsen eine Steigung runterrolle (schon fast in bequemer Rückenlage auf dem Moped), beschäftigen mich Fragen wie: „Was passiert wenn es demnächst anfängt zu Regnen – komm ich überhaupt trocken diesen Berg wieder HOCH?“, „Wen rufe ich an wenn ich da unten festsitze und wie beschreibe ich am besten, WO in Dreiteufelsnamen ich gerade bin?“ und „Was passiert, bzw. welche Optionen habe ich eigentlich generell noch so, wenn ich diese tollen Berge runterdüse und mir irgendwann Beinharteresque die Bremsen vom Moped um die Ohren fliegen? Bike zur Seite kippen lassen, möglichst auf der dem Abgrund abgewandten Strassenseite und dann versuchen runterzuspringen?“ … ja Fragen über Fragen.

Als ich schweissgebadet am Fuss des Berges (und fast direkt neben meiner angepeilten Bucht!) ankomme, sehe ich als erstes eine kleine Sala und denk mir „Ha! Super! Wenn ichs nicht hoch schaff, hab ich wenigstens ein sicheres Plätzchen zum ausharren“.

Ich gebs zu, die Tour war dann etwas unentspannt weil hinter mir über dem Berg und vor mir auf dem Meer immer mehr Wolkentürme vorbeigezogen sind. Also fix die Küste langetappelt, bisschen was gefuttert auf nem bequemen Palmenstamm und dann flugs wieder zurück, um endlich rauszufinden, ob ich es den Berg hochschaffe oder nicht.

Sand abgeklopft, Gott, Buddha und das Spaghettimonster kurz angebetet und los gings… und JA  – ich habs geschafft 🙂 Aber hatte kurzzeitig das Gefühl, viel zunehmen sollte ich nichtmehr, damit das auch die nächsten Male noch klappt, bei solchen Horror-Steigungen 🙂

Den Nachmittag habe ich dann ganz entspannt an meinem Herzplätzchen verbracht. Das Stück Paradies kurz hinter Taling Nam ist einfach einer meiner Top-Wohlfühlplätze – und ich kann mir immernoch vorstellen, wie schön sich hier eine kleine Ökobarpension machen würde… jeder Mensch braucht seine Träume 🙂

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