Georgetown

Samstag – täglich grüsst das morgengraue und verregnete Murmeltier – äh Penang 🙂 Tagesprogramm heute: ab in den Bus gehopst um nach Georgetown zu düsen – immerhin Weltkulturerbe! Britische Besatzung sei dank. Im Bus fällt mir schmunzelnd das Motto der Stadt auf, dass sich in plakativer Form an den Strassenrändern auswächst: GREENER, CLEANER, PENANG. Das würd ich jetzt so nicht bestätigen 😉 Ausserhalb der Stadt ist es mit Sicherheit greener, aber von clean kann keine Rede sein.

Erster Stop: Fort Cornwallis

Nach einem Sintflut artigen Regenfall (es war erträglich – ich konnte mich in ein Cafe retten, wo mir Kaffee, ein Cajun Chicken Sandwich und abschliessend ein Stück Orangen-Mohntorte den Regen versüssten). Anschliessend ging es weiter durch Little India, wo von allen Seiten nette Bollywood Beats rummdüdelten und rüber nach Little China.

Ja und in Little China hats mich dann in der Welt einziges Batik Kunstmuseum verschlagen. Also nich so bunte Batikflecken wie man das sonst so auf Stoffen kennt, sondern liebevolle Kleinarbeit, in der man Schicht für Schicht des Gemäldes die Konturen mit Wachs begiesst, dann coloriert, fixiert, das Wachs auswäscht und mit der nächsten Schicht beginnt. Gibt auch ne Mitmachwerkstatt – die Farbkleckse an meinen Fingern hab ich als gratis Souvenir eingeheimst 🙂 Eine unglaublich schöne Sammlung von einem Privatmann. Die 5 Ringit (1,20 EUR) sind den Eintritt sowas von Wert! 🙂

Nachdem ich mir dann auf eine Empfehlung von einer sehr netten Frau mit der ich mich zuvor unterhalten hatte noch ein Stück Pineapple-Coconut Tarte und einen spiced and iced Tea im Jawi House gegönnt hatte (schönes Ambiente mit einer kleinen Gallerie im Obergeschoss), ging es über Chinatown zurück Richtung Bus Terminal – und noch vorbei an den Jettys. Damals bei deren Einwanderung von 5 chinesischen Familien gegründete Stadtviertelchen/Dörfchenverschnitte auf Pfeilern überm Meer.

Sehr beengend, müfflig und als ich das Meer gesehen habe, dass gerade brach bei Ebbe so dalag…wusst ich nich ob ich lachen, weinen oder die von mir den ganzen Tag über verzehrten Leckereien wieder erbrechen soll. Aber es gilt das gleiche wie immer: Welcome to Asia. Aber ein ganz klarer Grund, in Georgetown nichtmal die kleine Zehe in die schlammige Brühe Namens Meer zu stecken (mehr dazu dann noch aus Batu Feringghi).

One Reply to “Georgetown”

  1. Wünschte ich könnte auch mal soweit weg sein von good, old BRD, wünsche noch gute Erholung und tolle weitere Eindrücke, genieße die Zeit, denn sie ist sicherlich schneller vorbei, als man anfänglich so dachte.

    Grüße

    Sendet
    Sandra Hoff

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